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Mit der Energiewende verändert sich die physische Struktur und Systemcharakteristik des Stromversorgungssystems, wozu eine vermehrte Dezentralisierung, Elektrifizierung und ein steigender Flexibilitätsbedarf gehören. Diese Veränderungen bedürfen einer Anpassung des Energiemanagements - insbesondere auf Endkunden- und Verteilnetzebene. Hierbei sind sowohl die Knappheiten der Erzeugungs- als auch Netzkapazitäten zu berücksichtigen. Dieses Buch behandelt die Frage, welches Energiemanagement-Konzept eine effiziente Flexibilitätserschließung in Stromversorgungssystemen im Zuge der Energiewende ermöglichen kann. Das abgeleitete Konzept umfasst die begründete Auswahl der marktbasierten Regelung als Energiemanagement-Ansatz für komplexe Stromversorgungsysteme, die Ableitung von Anpassungen am Strommarkt- und Regulierungsdesign, um funktionierende Märkte als Grundlage für eine marktbasierte Regelung zu gewährleisten. Darüber hinaus enthält es eine Analyse vorhandener Technologien für die Umsetzung des Konzeptes. Ein wesentlicher Bestandteil ist eine neue Netzentgeltsystematik, die auf einem zellularen Ansatz beruht und den veränderten Lastflüssen und Auslastungen auf Verteilnetzebene im Zuge der Energiewende Rechnung trägt.
1 Einleitung. 20.- 2 Stromversorgungssysteme – Stand der Technik und Rahmenbedingungen.- 3 Lösungsansätze für Herausforderungen im Zuge der Energiewende. 230.- 4 Ableitung eines mit der Energiewende kompatiblen Energiemanagement-Konzeptes. 250.-5 Zusammenfassung und Ausblick. 303.-Anhang. 309.-A Regulierung von Infrastrukturen. 309.- B Ausgewählte Maßnahmen zur Spannungshaltung. 325.- 6 Literatur. 339.
Dr.-Ing. Martin Zapf hat in den letzten Jahren interdisziplinär zur Energiewende vor dem Hintergrund des Klimawandels geforscht und dazu mehrere Bücher und Artikel veröffentlicht. Er promovierte im Rahmen des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) an der Hochschule Coburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Heute arbeitet er bei den Stadtwerken München.


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